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Back to school - Lernen & Organisieren

Es ist wieder so weit! Die Schule startet und es wird Zeit sich um die passende Ausstattung zum richtigen Lernen zu kümmern. Mit unseren Basics bist Du für alle Aufgaben gut gerüstet und mit unseren Tipps klappt das Lernen sowohl analog, als auch digital möglichst effektiv.



Das ideale Arbeitsgerät für die Schule oder Uni: Notebook oder Tablet

Wenn das neue Schuljahr beginnt, lernen wir nicht nur im Klassenunterricht, sondern machen unsere Hausaufgaben zu Hause oder auch in einem Café oder zusammen mit unseren Freunden. Und schon zeigt sich, worauf es beim idealen Arbeitsgerät ankommt: Auf einen guten Akku, der mehrere Stunden ohne Steckdose übersteht und auf einen vernünftigen Bildschirm, auf dem Du im Dunkeln genauso gut siehst wie im hellen Licht, der entspiegelt ist und idealerweise die Augen schont. Dafür lässt sich bei Prozessor und Arbeitsspeicher sparen: Wer überwiegend recherchiert, liest, Notizen macht und Texte bearbeitet, braucht nicht den allerneuesten Chip und kommt mit 8 GB RAM gut zurecht. Wichtiger ist dann wiederum die Frage: Notebook, Chromebook oder Tablet?

Notebook Ein Notebook ist ideal für alle, die gerne an einem Rechner arbeiten und den Komfort eines klassischen Betriebssystems nutzen wollen. Egal ob Mac oder Windows-PC, am Desktop gelingt die Organisation am besten, es gibt die größte Auswahl an Software und ein Notebook hat die meisten Anschlüsse für zusätzliches Equipment – etwa auch um zuhause einen größeren Bildschirm anzuschließen.


Chromebooks sind besonders günstig und schlank, da sie keinen großen Festplattenspeicher besitzen. Eine Internetanbindung gibt es überall und wer gut mit dem webbasierten Chrome-OS zurechtkommt, findet hier eine besonders praktische Alternative zum mobilen Arbeiten. Du solltest Dir allerdings mindestens 8 GB RAM gönnen, damit das Arbeiten im Browser flüssig läuft.


Wer ein Tablet
in die Tasche steckt, hat am wenigsten zu tragen. Wer nicht gerade ein iPad wählt, findet auch mit einem Budget bis 500 Euro noch ein gutes Gerät. Die Auswahl an Apps wächst immer mehr und es gibt nichts, wo das Zeichnen und Notieren so intuitiv abläuft. Trotzdem lohnt es sich, in ein Case mit Tastatur und einen Stift zu investieren. Längere Texte lassen sich mit einer externen Tastatur einfach besser schreiben und ein Stift ist für präzise Eingaben auf der Oberfläche optimal.


Für alle, die nach einer weiteren Alternative suchen, gibt es außerdem die sogenannten Convertibles, die auch unter der Bezeichnung Two-in-One (2-in-1) bekannt sind. Dies ist eine gute Lösung für alle, denen ein Tablet mit angeschlossener Tastatur nicht reicht und mit einer individuell ausklappbaren Tatstatur arbeiten möchten.


Unser Tipp: „No man is an island“ heißt es, und auch Euer Rechner arbeitet nicht allein. Nicht nur im Apple-Universum klappt der Abgleich zwischen Deinem Smartphone, Deinem mobilem Arbeitsgerät und einem eventuell zuhause vorhandenen PC besonders reibungslos, wenn alle Geräte das gleiche Betriebssystem verwenden.

Notebook

BackupBackup nicht vergessen

Damit deine Daten auch sicher aufgehoben sind, solltest du nicht vergessen ein regelmäßiges Backup durchzuführen. Backup ist heute weder teuer noch kompliziert, und wenn Du Dich von Anfang an daran gewöhnst, Deine Daten regelmäßig zu sichern, schläfst Du einfach ruhiger. Ideal ist dabei eine Backup-Kombination aus Cloud und Datenspeicher. Neben einem Cloud-Server kann es nicht schaden, sich den aktuellen Stand deiner Arbeit regelmäßig auf den eigenen Rechner zu sichern. Portable Festplatten sind leicht und klein und fassen viele Terabyte an Daten. Daher sind sie die erste Wahl. Besonders Vorsichtige deponieren bei den Eltern einen zweiten Datenspeicher, auf dem sie regelmäßig alle wichtigen Daten und ein Rechnerbackup sichern.
Tipp: Wichtige Arbeiten oder Präsentationen sollte man in der aktuellen Fassung auf dem Rechner, in der Cloud, und am Abgabetag auch noch auf einem USB-Stick sichern. Die kosten nur ein paar Euro und retten Euch, wenn im letzten Moment wieder mal der Abgleich in die Cloud nicht klappt oder das wichtige Anschlusskabel zum Rechner fehlt.

Backup

Termine und Deadlines im Blick

Egal, ob die nächste Klausur ansteht, du eine Präsentation halten oder einfach deine Hausaufgaben managen musst – die richtige Planung ist dabei essentiell wichtig. Und auch wenn ausgefeilte Planungstools dazu verlocken, mit unterschiedlichen Kalendern zu arbeiten, verzichtet darauf.


Unser Rat lautet: Schreibt alles in einen Kalender und investiert all Eure Sorgfalt, ihn auf Smartphone, Tablet, Notebook usw. synchron und auf Stand zu halten. Hebt wichtige Veranstaltungen und Abgabetermine farblich hervor. Den Kalender ganz clean nur für Termine zu nutzen, macht ihn zwar sehr übersichtlich – vor allem wenn Ihr ihn regelmäßig ausdrucken wollt, aber es kann auch sinnvoll sein, zu jedem Termin Notizen und Hintergrundinformationen zu schreiben. Probiert einfach aus, was für Euch besser funktioniert.
Tipp: Gerade zum Schuljahresbeginn ist es sinnvoll, einen Monats- und Jahreskalender auszudrucken und über den Schreibtisch zu hängen. Während man am Smartphone die aktuellen Termine im Visier hat, vergisst man leicht den Blick aufs große Ganze. Für den sorgt dann der Jahreskalender an der Wand – wenn man ihn regelmäßig aktualisiert.


Das A und O im Alltag: Notizen machen

Vor allem zur Prüfungszeit sind Notizen besonders wichtig. An Tablet und Notebook ist das auch schnell passiert, die meisten tippen heute deutlich schneller als sie handschriftliche Notizen machen – vor allem wenn man sie zuhause noch entziffern können soll. Wo und wie Du Deine Notizen machst, solltest Du Dir allerdings gut überlegen. Sonst erstickst Du bald in einem Wust von digitalen gelben Zetteln und findest gar nichts mehr. Hier unsere Tipps:
Allgemeine Notizen, Anmerkungen, Ideen sind am besten in einem Tool wie Evernote aufgehoben. Das Tool ist mittlerweile quasi Standard. Hier hast Du Termine, Notizen, Dokumente etc. ordentlich versammelt und über alle Arbeitsgeräte synchronisiert, kannst wichtige Infos einscannen oder direkt aus dem Web verlinken und vieles mehr. Der kostenlosen Version Evernote Free fehlen einige wichtige Funktionen, sodass die meisten über kurz oder lang bei der kostenpflichtigen Version landen und 7 Euro pro Monat zahlen. Wer das Tool liebt, dem ist es diesen Preis wert, für alle anderen gibt es mit Simplenote, Google Keep oder MS OneNote gute kostenlose Alternativen.

Evernote
Simplenote - Android
Simplenote - iOS
Google keep oder Notizen
OneNote