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Kapselmaschinen

Kapsel rein, Knopfdruck, fertig – mit den vergleichsweise günstigen Kapselmaschinen lässt sich ganz leicht sehr guter Espresso zubereiten.

Wer hat’s erfunden? Natürlich mal wieder die Schweizer. Das Nespresso-System von Nestlé gilt als Synonym für Kaffeekapseln schlechthin – auch wenn es mit „Cafissimo“ von Tchibo (in Italien als „Caffita“ bekannt) und „Tassimo“ von Kraft sowie einigen anderen Systemen auch Konkurrenz gibt. Zu diesen Kapselvarianten bieten unterschiedliche Maschinenhersteller passende Geräte an.


Allerdings sind die Systeme untereinander nicht kompatibel: Als Käufer legt man sich mit der Wahl einer Maschine also auch auf den Kapseltyp fest. Deshalb sollte man vor dem Kauf prüfen, ob die gewünschten Sorten im gewählten Format erhältlich sind – etwa spezielle Kaffeemischungen oder entkoffeinierte Varianten. Beachten Sie dabei auch, wo Sie die benötigten Kapseln kaufen können. So sind die marktführenden Nespresso-Kapseln etwa nur an speziellen Verkaufsstellen sowie online über den „Nespresso-Club“ erhältlich. Kapselmaschinen bereiten Kaffee grundsätzlich nach dem Espresso-Verfahren zu.

Für gute Ergebnisse ist es deshalb wichtig, bei der Maschinenauswahl auf einen hohen Brühdruck
zu achten: Er sollte bei mindestens 9 bar liegen. Verwechseln Sie diesen Wert nicht mit dem deutlich höheren Pumpendruck (in der Regel 15 bis 19 bar). Ist diese Voraussetzung erfüllt, so machen Kapselmaschinen meist sehr guten Kaffee. Die Anpassung an den persönlichen Geschmack erfolgt in erster Linie über die Auswahl der Kaffeesorten, die sich durch die Kaffeebohnen sowie im
Röstungs- und Mahlgrad unterscheiden.

Zum Teil gibt es auch aromatisierte Sorten sowie zeitlich limitierte Sondereditionen, etwa zu Weihnachten. Im Vergleich zu anderen Espressomaschinen sind Geräte für Kapselsysteme recht günstig. Sie werden deshalb oft für Espresso-Fans mit eher geringem Budget empfohlen. Diese Rechnung geht allerdings nur auf, wenn man regelmäßig eher wenig Kaffee trinkt, denn mit Preisen zwischen 30 und 40 Cent pro Kapsel und somit pro Tasse sind die Folgekosten vergleichsweise hoch.