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Pad-Maschinen

Auch Pad-Maschinen sind günstig, ihre Verbrauchskosten bleiben meist etwas unter denen der Kapsel-Kollegen. Dafür hängt die Kaffeequalität stark von der Maschine und der Bohnensorte ab.

Eng verwandt mit den Kapseln sind Pad-Systeme.

Das Kaffeemehl wird aber nicht in einer Aluminiumhülle, sondern zwischen Filterpapier eingepackt. Auch hier gibt es konkurrierende und miteinander inkompatible Systeme auf dem Markt: Senseo von Philips und dem holländischen Kaffeeröster Douwe Egberts, Dolce Gusto von Krups und Nestlé, MyCup von Melitta. Außerdem den offenen Standard E.S.E. (Easy Serving Espresso), der von einer ganzen Reihe Maschinen- Herstellern und Kaffee- Anbietern unterstützt wird. Sogar einige Siebträgermaschinen lassen sich durch spezielle Einsätze für den Einsatz von E.S.E-Pads nutzen.

Wie schon bei den Kapseln gilt: Mit der Auswahl einer bestimmten Maschine entscheiden Sie sich auch für ein Pad-System, weshalb Sie vor dem Kauf prüfen sollten, ob Sortiment und Verfügbarkeit Ihren Wünschen entsprechen. Bei der Geräteauswahl gilt außerdem zu beachten, für welche Zubereitungsarten die Maschine ausgelegt ist. Einige Pad-Maschinen können nämlich keinen Espresso zubereiten, weil ihnen der dafür notwendige Brühdruck fehlt. Auch wenn Pads mit Espresso-Pulver mechanisch in solche Geräte passen, erzielen Sie damit kein befriedigendes Ergebnis – die Niedrigdruck-Modelle brühen im Prinzip konventionellen Filterkaffee auf.

Andere Modelle sind grundsätzlich espressotauglich. Hier sollte sich der Brühdruck idealerweise wählen lassen, damit diese Maschinen bei Bedarf auch für Filterkaffee genutzt werden können. Ist dies gegeben, sind solche Pad- Maschinen sehr flexibel einsetzbar. Manche Hersteller bauen dann sogar noch eine Dampfdüse zur Milchaufschäumung ein, so dass man auch Cappuccino oder Latte macchiato zubereiten kann. Von Pads mit Milchpulver sollten Sie dagegen keine Wunder erwarten. Die Kosten pro Pad liegen zwar meist unter denen von Kapseln, dennoch gilt auch hier: Lassen Sie sich von den meist günstigen Maschinenpreisen nicht über die höheren Folgekosten hinwegtäuschen.