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Die Zeit für Windows XP läuft ab

Es ist Zeit in Rente zu gehen für einen echten Veteranen unter den Betriebssystemen. Nach 12 Jahren Dienst stellt Microsoft am 08. April den Support für Windows XP ein. An diesem Tag wird der letzte Patch, das letzte Update von Seiten des Herstellers für das veraltete Betriebssystem bereitgestellt. Danach erfährt auch die Systemsicherheit keine weiter Updates mehr.

 

In der weltweiten und deutschen Presselandschaft wird seit Bekanntgabe und dem Näherrückens dieses Datum ganz ordentlich die Paniktrommel gerührt. Möchte man den Überschriften in vollem Ausmaß Glauben schenken, so fallen am 08. April Horden von Hackern über deutsche Windows XP Nutzer her, bemächtigen sich Bankautomaten und werden Ämter lahmlegen.

 

Ganz so dramatisch wird es zweifelsohne nicht ablaufen. Allerdings ist es schon ein wenig faszinierend wie tapfer sich ein so altes System wie Windows XP auf Rechnern in Deutschland hält. Laut Schätzungen läuft Windows XP auf bis zu 20 Prozent der in Deutschland betriebenen Computer. Sollten Sie zu den Nutzern gehören, so wird Sie spätestens der immer wieder auftauchende Warnhinweis mit dem Countdown auf das Ablaufen des Supports aufmerksam gemacht haben. Und dieser Hinweis ist weit mehr als nur ein Marketinggag.

 

Mit dem Einstellen des Supports erfährt auch die Systemsicherheit von Windows XP keine Updates mehr. Nach etwa 3 Wochen dürften Windows XP Nutzer, so sie sich nicht auf die Unterstützung von anderen Anbietern zum Systemschutz verlassen, völlig ungeschützt sein. Neue Viren werden nicht mehr erkannt und Cybergangstern ist das Ausspähen von Passwörtern und Pinnummern auf xpbasierenden Rechnern ein leichtes Spiel.

 

Um weiterhin in vollem Umfang vor den Zugriffen und Angriffen von Hackern und Cyberdieben geschützt zu sein bietet sich, je nach Alter Ihrer Hardware, ein Umstieg auf das neue Windows an. Hier werden moderne Systemressourcen optimal genutzt und auch in Zukunft die Sicherheit Ihres Systems garantiert. Dafür müssen Sie sich tatsächlich nicht einmal sonderlich umgewöhnen. Das neue Windows verfügt zusätzlich zu dem neuen, auf Touchscreens ausgelegten Desktop, auch über die bekannte Windows 7 Ansicht. In Kombination mit anderen, windowsbasierten Endgeräten haben Sie zudem Zugriff auf Ihre Applikationen und relevanten Dokumente. Dafür ausgelegte Computer, insbesondere Laptops, lassen sich mit dem neuen Windows auch per Touchscreen neben den üblichen Eingabegeräten Maus und Tastatur steuern. Sollten Sie sich für das neue Windows entscheiden, müssen Sie dieses lediglich installieren. Alle Ihre windowskompatiblen Programme bleiben Ihnen erhalten und können weiterhin im vollen Umfang genutzt werden. Auch werden dabei alle Einstellungen übernommen.

 

Sollten Sie allerdings einen Rechner nutzen, der älter ist als 2007, kann nicht mehr die volle Stabilität und die optimale Nutzung gewährt werden. Auch die Vorgängerversion Windows 7 wird nicht mehr garantiert komplett stabil laufen. Dort ist es dringend anzuraten sich einen neuen Computer anzuschaffen.

 

Mit Beendigung des Supports für Windows XP wird Microsoft am 08. April auch die Unterstützung für das nun ebenfalls etwas betagte Microsoft Office 2003 einstellen.

 

Für Fragen rund um das Thema Windows XP und den Umstieg auf das neue Windows, so wie den Erwerb eines neuen Betriebssystems wenden Sie sich doch einfach an Ihren nächstgelegenen MEDIMAX Partner. Dieser wird gemeinsam mit Ihnen und entsprechend Ihrer Bedürfnisse und Wünsche ein Lösung für Sie parat haben.