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iPhone 7 - Katze aus dem Sack

 

 

iPhone 7: Katze aus dem Sack

Verbesserungen finden sich erst im Detail

Schluss mit Leaks und Gerüchten zum iPhone 7: Jetzt sind alle Features und technischen Neuerungen vorgestellt und dank Web 2.0 auch in Communities und unter Fans bewertet. Wir machen die Neuerungen leicht verständlich.

Tatsächlich hat das iPhone 7 nicht wirklich Bahnbrechendes vorzuweisen. Seit dem ersten Sensationswurf 2007 präsentierte Apple stets konsequente oder zwingend notwendige Neuerungen; der Abstand zum Wettbewerb verringerte sich Zusehens. Die Fangemeinde vermutet, dass im kommenden Jahr, anlässlich der zehnjährigen Vorstellung, Revolutionäres auf die Welt zukommt. Das wird echte Apple-Jünger nicht vom Upgrade auf das neue 7er abhalten. Die Stakeholder jedoch schon: Das Vertrauen in die Apple-Marktführerschaft ist gesunken. Der Aktienkurs fällt seit April.

Das wird auch das neue 7er nicht abwenden. Derweil diskutieren die meisten iPhone-Meinungsmacher über den Sinn einiger Neuerungen. Definitiv hat jeder im Netz zunächst eine Meinung zur weggefallenen 3,5 Millimeter großen Kopfhörerbuchse. Ton wird jetzt via Lightning-Technologie übertragen. In-Ear-Hörer, Apple nennt sie Airpods, ersetzen dann kabelgebundene Kopfhörer. Digitale Töne werden in den neuen Empfängern in analoge Signale ohne Qualitätsverlust übersetzt.

Ginge es nach Apple, sind die neuen Airpods die perfekte iPhone 7-Ergänzung und für knapp 180 € ab Oktober zu haben. Doch bereits auf der Internationalen Funkausstellung präsentierten Wettbewerber Kopfhörer mit derselben Technologie; vermutlich sind diese in Kürze als günstigere Alternative im Handel. Bei den Airpods ist der ununterbrochene Hörgenuss auf 5 Stunden begrenzt, dann streckt sich der iPhone 7-Akku. Wer Musik weiterhin kabelgebunden und zeitlich weniger begrenzt genießen möchte, kann übrigens auf Klinke-auf-Lightning-Adapter zurückgreifen. Neu sind auch weitere Lautsprecher am oberen Gehäuserand. Laut Kennern soll allein diese Neuerung für doppelte Lautstärke stehen.

Das neue 7er ist als Standard und in Plus-Version erhältlich. Größter Unterschied im Design: eine bessere Kamera mit 2 Linsen auf der Rückseite inkl. 12 Megapixeln Auflösung, Weitwinkel und Bildstabilisator. Der erhabene Rahmen soll Linsen schützen, wirkt jedoch inkonsequent. Das durchweg puristische Apple-Design ist jedenfalls für die Rückseite durchbrochen.

Das neue Display misst knappe 12 Zentimeter im Durchmesser und bleibt identisch zum Vorgänger 6S. Um 25 Prozent verbessert sich die Helligkeit dank „Retina HD“. Die 7er Äpfel sind jetzt (endlich auch) wasser- und staubgeschützt, jedoch immer noch nicht wasserdicht. Die bislang bekannte Farbpalette für das Gehäuse wurde um glänzendes und mattes Schwarz ergänzt, Grau entfällt. Der Akku schafft eine Stunde mehr Freiheit. Die Leistung des iPhone 7 hat sich um rund ein Viertel verbessert und schließt damit tatsächlich nur zur Konkurrenz auf.

Das kleinste iPhone 7 für 759 Euro hat jetzt 32 Gigabyte (GB) Speicher. Das Smartphone mit 128 GB für 869 Euro bietet laut Fachpresse das beste Preis-Leistungsverhältnis. Der Rolls Royce unter den iPhones ist das 256 GB umfassende Modell, für das 979 Euro zu berappen sind. Das Plus inklusive Dual-Kamera und optischem Zoom ist mit 128 bzw. 256 GB für 1.009 Euro bzw. 1.119 Euro zu haben. 

Unterm Strich ist das iPhone 7 zwingend für Apple-Jünger und Anhänger von Statussymbolen. Auch das neueste Phone wird sich durchsetzen und begeistern – wie immer!

Die Apple-Watch 2, die zusammen mit dem iPhone Release präsentiert wurde, stellen wir gesondert vor.