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Risikofaktor Hausstaub

Wer zu Hause staubsaugt, hält seine Wohnung anschließend für rein. Doch die wenigsten wissen, dass sie immer auch problematischen Feinstaub mit aufsaugen und sich ihm beim Entsorgen wieder aussetzen. Zwei aktuelle Studien[1] zu ausgewählten Staubsaugermodellen unterschiedlicher Systeme und Preisklassen belegen: Staubsauger ohne Beutel geben beim Entleeren und Reinigen mehr der Mini-Partikel wieder ab als Modelle mit Staubsaugerbeuteln. Experten stellten dabei in der Umgebungsluft eine bis zu zehnmal höhere Feinstaubkonzentration fest als bei Geräten mit Staubsaugerbeutel. Während der Entsorgung von eingesaugtem Staub wurden bei beutellosen Saugern außerdem rund dreimal mehr gesundheitsschädliche Bakterien, Pilze und Milbenallergene in der Luft nachgewiesen.

Feinstaub lauert nicht nur in der Umwelt, sondern auch im Haushalt. Nur weil man allergenen Feinstaub in seiner Wohnung mit bloßem Auge nicht sieht, heißt es nicht, dass die winzigen Staubkörner nicht da sind. Der Feinstaub besteht unter anderem auch aus Pollen, Milben, Bakterien und Schimmelpilzsporen. Je kleiner der Staub ist, umso gefährlicher ist er für die Gesundheit. Denn Feinstaub belastet nicht nur Allergiker, sondern kann auch bei gesunden Menschen Atemwegserkrankungen fördern. Die feinen Partikel können tief in die Atemwege eindringen und in die Nasenhöhlen, Bronchien und Lungenbläschen bis in den Blutkreislauf gelangen.[2] Besonders für Kinder stellen zum Beispiel im Staub enthaltene Weichmacher ein Gesundheitsrisiko dar und können zu Schnupfen, Asthma und Dermatitis führen.[3] Experten empfehlen daher, den Kontakt zu Staub auf ein Minimum zu reduzieren.[4]

 

Höhere Feinstaubkonzentration bei der Entleerung beutelloser Staubsauger

Wie hoch ist eigentlich die Feinstaubbelastung, der wir uns beim Entsorgen von eingesaugtem Staub und beim Reinigen und der Wartung von Staubsaugern jedes Mal aussetzen? Die Experten untersuchten die Belastung durch Staub und Keime bei unterschiedlichen Staubsaugertypen – Sauger mit Beutel und ohne Beutel. Die Ergebnisse der DMT-Studie zeigen: Die Staubbelastung ist während des Entleerens und der Reinigung von beutellosen Staubsaugern über fünfmal so hoch wie bei Staubsaugern mit Beutel – selbst 20 Minuten nach dem Staubentsorgungsvorgang ist sie immer noch dreimal so hoch. Bei der Entleerung eines beutellosen Gerätes haben die Fachleute der DMT in der Spitze sogar eine zehnfach höhere Feinstaubkonzentration gemessen. Dabei werden kurzzeitig über 800 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Umgebungsluft freigesetzt, hat die DMT ermittelt. Das entspricht dem 16-Fachen des europaweit festgesetzten Grenzwertes Feinstaub pro Kubikmeter Luft, der bei 50 Mikrogramm pro Tag liegt.

 

Dreimal mehr Bakterien, Pilze und Allergene

Das SGS Institut Fresenius hat zudem die Dichte an Pilzen und Bakterien am Staubsauger erhoben – mit folgendem Ergebnis: Die mikrobiellen Verkeimungen von Gerät und Filter sind bei beutellosen Staubsaugern deutlich feststellbar. Außerdem ist gemäß DMT die Bakterien- und Pilzkonzentration in der Luft beim Entsorgen des eingesaugten Staubs bei einem beutellosen Gerät rund dreimal so hoch wie bei dem Entsorgen eines Staubsaugerbeutels. Milbenallergene ließen sich hier sogar dreieinhalb Mal so häufig nachweisen. Darüber hinaus müssen Staubsauger ohne Beutel durch das geringere Fassungsvermögen des Staubsammelbehälters dem SGS Institut Fresenius zufolge mindestens achtmal so häufig entleert und gereinigt werden, wodurch sich der Nutzer häufiger der Feinstaubbelastung aussetzt.

 

Moderne Technologie für die Gesundheit

Mit der Verwendung von Swirl® Staubsaugerbeuteln mit MicroPor® Plus Anti-Allergen-Filter sind die Nutzer bestens für ein sauberes und gesundes Zuhause gerüstet, denn es kommen im Beutel spezielle Technologien zum Einsatz: Die feine Filtrationsschicht hält nicht nur normalen Hausstaub, sondern auch allergenen Feinstaub wie Pollen, Schimmelsporen, Milbenkot und Bakterien im Filter zurück. Der volle Beutel wird zudem mit einem Verschluss an der Halteplatte, dem sogenannten Dirtlock®, verschlossen. So lässt er sich sauber und ohne großes Entweichen von Staub und Schmutz entsorgen. Und der Staub bleibt genau dort, wo er hingehört: im Beutel. Optimale Filtration und eine saubere Entsorgung – so kann mit Swirl® jeder den Risikofaktor Hausstaub reduzieren.

[1]DMT GmbH & Co. KG, Vergleichstest Staubsauger mit Staubbeutel vs. Zyklonstaubsauger. Feinstaub-, Keim- und Allergenbelastungen beim Entsorgen des aufgesaugten Staubes, November 2014; SGS Institut Fresenius: Untersuchung der Belastung durch Staub und Keime bei der Nutzung von Staubsaugern mit Beuteln im Vergleich zu beutellosen Staubsaugern, Juli 2014

[2]Feinstaub – kleine Partikel mit großer Wirkung. Mai 2005, Ulrike Koller, GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in der Helmholtz Gemeinschaft, ÖA-FLUGS

[3]Bornehag et al. (2004): The Association between Asthma and Allergic Symptoms in Children and Phthalates in House Dust: A Nested Case-Control Study

[4]Feinstaub: Droht Gefahr auch im Innenraum? Mai 2007, Ulrike Koller, Helmholtz Zentrum München, FLUGS-Fachinformationsdienst.