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TV-Kaufberater: Wir helfen Ihnen durch den TV-Dschungel

TV-Kaufberater: Ganz einfach zum Wunsch-TV

Curved Display, 4K-Auflösung, 3D-Wiedergabe - Fernseher haben sich in den letzten Jahren zu echten Technikwundern entwickelt. Wer darüber nachdenkt, sich einen neuen Fernseher zu kaufen, muss einiges beachten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Fernseherkauf achten müssen und helfen Ihnen durch den TV-Dschungel zu finden.

Die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist welche Bildschirmdiagonale Ihr neuer Fernseher haben soll. Dabei spielen Ihr Sitzabstand, Ihre Sehgewohnheit und die Zimmergröße eine wesentliche Rolle. Die meistverkauften Bildschirmdiagonalen sind 46 Zoll bis 55 Zoll. Sie eignen sich für einen Abstand von 2-3 m zwischen Couch und TV am besten. Sollten Sie ein etwas größeres Wohnzimmer haben, können Sie natürlich auch einen größeren Fernseher wählen. Dabei sollten Sie die Räumlichkeit und den tatsächlichen Sitzabstand beachten. Als Regel gilt: Je höher aufgelöst die Bildquelle, umso näher können Sie am Fernseher sitzen. Bei 4K, 3D und Curved TVs ist eine maximale Nähe sogar empfohlen, um tief in das Geschehen einzutauchen. So sollte man z.B. bei einem 46'' TV mit der Auflösung Full-HD einen Abstand von 1,6 m und mit der Auflösung UHD/4K einen Abstand von 0,9 m einplanen. Hier eine Übersicht an der Sie sich orientieren können:

Bildschirmdiagonale in ZollSitzabstand bei FULL-HDSitzabstand bei UHD
32''1,1 m (gilt auch bei HD)0,7 m
46''1,6 m0,9 m
55''1,9 m1,1 m
65''2,3 m1,5 m


Als zweites können Sie überlegen, ob Ihr neuer Fernseher ein Curved TV sein soll. Der Curved TV hat einen nach innen gewölbten Bildschirm. Doch wozu dient das? Curved TVs bringen zweierlei Effekte fürs Auge. Zum Einen zeichnen sie sich durch ihr einzigartiges und spannendes Design aus, zum Anderen wird durch den gebogenen Bildschirm das Bild plastischer und größer. Sitzen Sie nah genug am Fernseher, ist der Abstand zur Bildmitte mit dem Bildabstand an den Rändern identisch, wodurch die Inhalte weniger verzerrt dargestellt werden. Der Curved TV eignet sich am besten für diejenigen, die zugegebenermaßen recht viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, sich z.B. gerne Fußballspiele oder Spielfilme ansehen und mittendrin im Geschehen sein möchten.

Die dritte Frage die Sie sich stellen sollten, ist welche Auflösung Ihr neuer Fernseher haben sollte. Die optimale Auflösung richtet sich nach der Bildschirmdiagonale. Bei kleinen Fernsehern mit einer Diagonale bis zu 37“ reicht das normale HD vollkommen aus. Es gibt auch kleine Fernseher mit Full-HD Auflösung. Allerdings ist der Unterschied zwischen HD und Full-HD bei dieser Bildschirmdiagonale, bis auf den Preisunterschied, nicht zu erkennen.
Fernseher mit einer Diagonale ab 39“ sollten hingegen schon eine Full-HD Auflösung haben, da das Bild bei einer HD Auflösung wackeln würde. Die Full-HD Auflösung fängt bei 1920x1080 Pixeln an.
Eine Besonderheit ist die sogenannte UHD (Ultra High Definition) Auflösung. Sie ist auch unter 4K bekannt und bezieht sich auf die Pixelzahlen 3840x2160 oder 4096x2304 (4K2K). Damit zeigen sie viermal mehr Pixel als das Full-HD. Bei TVs ab 39“ kann man 4K als Luxus ansehen, bei TVs ab 60“ ist sie ein Muss, solange Ihr Wohnzimmer nicht überdimensional groß ist.

Nun sollten Sie überlegen, welche Funktionen Ihr neues Gerät mit sich bringen sollte. Heutzutage haben die Fernseher alle einen gewissen Standard, wie z.B. einen HDMI-Anschluss und Internetfunktion. Doch natürlich gibt es Zusatzfunktionen und Trendneuheiten, die standardmäßig nicht enthalten sind. Die aktuellen TV-Modelle sind sogenannte Smart-TVs. Unter Smart-TV versteht man einen Fernseher, der gleichzeitig als Computer genutzt werden kann. Der Fernseher hat über das Internet Zugriff auf die Mediatheken der großen TV-Sender, zahlreiche Apps und interaktive Funktionen. Zudem kann man Tastatur und Maus anschließen und wie am PC gewohnt im Internet surfen. Die meisten Smart-TVs haben sogar eine Webcam integriert, so dass auch Video-Telefonien wie Skype über das Gerät möglich sind. Smart-TV bietet Ihnen also vielfältige Möglichkeiten.

Weitere Zusatzfunktionen sind der Twin-Tuner, der Dual-Tuner, der Triple-Tuner und USB-Recording. Doch wo liegt der wesentliche Unterschied? Wichtig zu wissen ist, dass DVB-C für Kabelempfang, DVB-S für Satellitenempfang und DVB-T für Antennenempfang steht. Twin Tuner integrieren zwei Empfangsteile (z. B. DVB-C) in einem Gerät. Diese sind in DVD-Recordern, Fernsehern und Receivern verbaut. Der Twin-Tuner bietet z. B. die Möglichkeit, einen Kanal über DVB-C anzuschauen und gleichzeitig einen anderen Kanal über DVB-C aufzuzeichnen. Twin-Tuner sind für den Empfang von DVB-T, DVB-S und DVB-C erhältlich. Der Twin-Tuner unterscheidet sich grundlegend von einem Dual-Tuner. Ein Dual-Tuner empfängt zwei unterschiedliche Signale, z. B. DVB-S und DVB-T. Auf diese Weise wird eine Sendung z. B. über DVB-C angeschaut, während gleichzeitig eine andere über DVB-T aufgenommen wird. Um die drei unterschiedlichen Signale über einen älteren Fernseher wiederzugeben, sind drei unterschiedliche Set-Top-Boxen (Tuner) notwendig. Diese drei einzelnen Geräte sind in einem Triple-Tuner vereint. HD-Triple-Tuner bieten zusätzlich den Empfang von hochauflösendem Fernsehen (HD-TV). Beim USB-Recording schließen Sie eine externe Festplatte oder einen Speicherstick an um die gewünschten Sendungen aufzuzeichnen. Zu empfehlen ist außerdem eine WLAN-Funktion, so dass keine Netzwerkkabel zu Ihrem TV verlegt werden müssen. Und diejenigen, die ihr Fernseherlebnis noch näher erleben möchten, sollten sich für einen 3D-Fernseher entscheiden, wobei die meisten neueren Modelle 3D auch schon enthalten.

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