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Unterschätzte Lebensretter

Am Freitag, den 13. November 2015, ist Tag des Rauchmelders. Feuerwehr und Co. beantworten an diesem Tag die häufigsten Fragen der Verbraucher und das Thema Wartung. Wir haben für Sie Informationen zusammengetragen, um Sie auf den wichtigen Nutzen von Rauchmeldern aufmerksam zu machen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Vorschriften der einzelnen Bundesländer und schauen, wo das Thema zum Ende des Jahres wieder aktuell werden dürfte. 

Laut der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ sterben jährlich in Deutschland rund 400 Menschen an Bränden, die Mehrzahl davon in Privathaushalten. Rheinland-Pfalz startete 2003 das erste Bundesland mit einer Einbaupflicht von Brandmeldern bei Neu- und Umbauten. Bis heute sind bis auf Sachsen, Berlin und Brandenburg alle anderen Bundesländer nachgezogen. Für die Nachrüstungen in den bereits bestehenden Gebäuden gibt es jeweils etwas längere Fristen, auch diese sind aber in Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig Holstein bereits abgelaufen. Zum 31. Dezember dieses Jahren müssen in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ebenfalls alle Gebäude mit Rauchmeldern ausgestattet sein.

„Brandmelder ist nicht gleich Brandmelder und eine persönliche, kompetente Beratung vor dem Kauf ist wichtig. Nur so kann der Kunde sicher sein, dass er ein qualitativ hochwertiges Gerät wählt. Er muss wissen, wie es in Betrieb genommen wird und worauf er bei der Nutzung achten muss. Das gibt ihm ein gutes Gefühl und deshalb lohnt es sich, im Fachhandel aktiv mit diesem – lebenswichtigen – Thema auf die Menschen zuzugehen“, so Holger Haase, Produktmanager Security bei ElectronicPartner. Der Fachmann für Sicherheitstechnik weiß, dass Eigentümer und Besitzer immer stärker unter Zugzwang stehen und das allgemeine Bewusstsein für Brandschutz zunimmt.

Auch die Möglichkeiten in diesem Bereich werden größer – beispielsweise durch das „Smart Home“. Mit der entsprechenden Technik schlägt das Smartphone unterwegs Alarm, sollte sich daheim Rauch entwickeln. Außerdem hört mit einem vernetzten Brandmeldesystemen auch der Schlafende im zweiten Stock, wenn im Keller ein Feuer ausbricht.

„Rauchmelder müssen laut Norm spätestens nach zehn Jahren ausgetauscht werden – unabhängig vom Batterietyp“, erklärt Holger Haase. Besonders häufig dürfte das in der kommenden Zeit im Saarland, in Schleswig Holstein und Hessen der Fall sein. Hier besteht seit 2004 bzw. 2005 die Rauchmeldepflicht. Auch regelmäßige Wartungen der Alarmanlagen sind erforderlich, um die Funktionalität zu gewährleisten. Verunreinigungen wie Staub und Dreck können sich im Brandmelder absetzen und die Leistungsfähigkeit reduzieren. „Seit Kurzem gibt es ein neues Prüfzeichen, das die EN 14604 ergänzt und auch Kriterien miteinschließt, die die CE-Kennzeichnung nicht abdeckt“, erklärt der Produktmanager. Darunter fallen Merkmale wie geprüfte Langlebigkeit, Reduktion von Falschalarmen, erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse, und eine fest eingebaute Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer.

Raucher schrecken oft vor der Installation eines Rauchmelders zurück. Sie müssen wissen, dass bei qualitativ hochwertigen Geräten Zigarettenrauch keinen Alarm auslöst, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

Gerade zur Weihnachtszeit passiert es häufig, dass der Adventskranz Feuer fängt und auch auf andere Einrichtungsgegenstände überspringt. Warten Sie nicht länger, durchstöbern Sie unser Sortiment nach Rauchmeldern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website Rauchmelder retten Leben