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Kühl durch den Sommer - Klimageräte und Ventilatoren

Kühl durch den Sommer - Klimageräte und Ventilatoren

So sehr wir uns auch über Sonnenschein freuen - wenn es zu heiß wird, kann sich dies auf Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken. Studien zufolge sind wir bei 20 Grad zu 100% leistungsfähig. Doch bereits ab 28 Grad verringert sich die Leistungsfähigkeit auf nur noch 70%, bei 33°C sogar um durchschnittlich 50 Prozent. Die Arbeitsstätten-Richtlinie Raumtemperatur spricht von einer optimalen Temperatur im Büro von 26 Grad. Doch nicht nur bei der Arbeit, sondern auch zu Hause trägt die richtige Temperatur zum persönlichen Wohlbefinden bei.

Um einen Raum abzukühlen, gibt es mehrere Möglichkeiten, die wir bereits Anfang des Sommers präsentiert haben.

Nun stellen wir die Vorzüge von Klimaanlagen und Ventilatoren vor:

Die Hauptaufgabe einer Klimaanlage besteht darin, einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu kühlen. Allerdings sollte dabei der Unterschied zwischen der Innen- und Außentemperatur nicht höher als 5-6 Grad liegen, um den Organismus nicht unnötig zu belasten. Größere Temperaturunterschiede können zur Auskühlung des Körpers führen. Zudem entfeuchtet die Klimaanlage die Luft, wodurch die Schleimhäute austrocknen können. Beides kann den Körper anfällig machen für Viren und führt oft auch zur "Klimaanlagen-Erkältung".

Mit Hilfe der "Kühllastrechnung" kann der Fachmann den individuellen Kühlbedarf errechnen. Dieser ist abhängig von Raumgröße, Wärmequellen sowie Sonneneinstrahlung und anderen Parametern.

Heutzutage können moderne Klimaanlagen nicht nur die Raumtemperatur abkühlen, sondern auch die Feuchtigkeit regulieren oder die Raumluft filtern. Dadurch werden Pollen und Staub aus der Luft entfernt und es verringert sich das Risiko einer Infektion.

 Mobile Klimageräte lassen sich zudem dank ihrer Rollen in jedem beliebigen Raum verwenden und sind einfach zu installieren. Ein weiterer Pluspunkt für die moderne Klimaanlage: Sie behilft sich mit chlorfreien Kältemittelmischungen oder Propan, das die Ozonschicht nicht angreift. Auch Ecogeräte sind erhältlich.

Unsere Tipps:

  • Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten MEDIMAX Markt beraten, welches Gerät das richtige für Sie ist.
  • Achten Sie auf den Energieverbrauch des Gerätes
  • Nutzen Sie die Klimaanlage nur nach Bedarf des Raumes
  • Halten Sie an heißen Tagen die Fenster geschlossen und schließen Sie Jalousien und Fensterläden.
  • Lüften Sie abends gut durch

 

Ventilatoren:   

Mit Ventilatoren bringen Sie stets ein frisches Lüftchen in heiße Büro- oder Wohnräume. Im Gegensatz zu Klimageräten verringern Ventilatoren die Raumtemperatur nicht. Trotzdem erfrischt uns der Luftstrom, da auf unserer Haut immer ein dünner Feuchtigkeitsfilm liegt, der bei Verdunstung einen kühlenden Effekt erzielt. Durch einen Luftstrom unterstützen wir den Verdunstungseffekt und es fühlt sich kühler an. Allerdings dürfen Sie sich nie für längere Zeit direkt dem Luftstrom aussetzen , da dies zu starker Abkühlung führen kann. Die Folgen davon können trockene Haut und Augen, Bindehautentzündungen, Müdigkeit oder sogar ein steifer Hals sein. Zudem kann auch das Immunsystem geschwächt werden.

Stellen Sie den Ventilator indirekt auf, um die Luft im Zimmer umzuwälzen. Achten Sie darauf, dass das Kabel lang genug ist, um sich den Stellplatz frei aussuchen zu können.

Im Winter kann ein Deckenventilator die Wärme von der Zimmerdecke wieder nach unten transportieren, so dass Sie nicht ständig nachheizen müssen. Die Heizkosten können Sie dadurch merklich senken. Auch ein Bodenventilator, der Richtung Decke geneigt ist, kann die kalte Bodenluft zur Decke transportieren und die warme Luft sinkt nach unten. Auf diese Weise wird die Raumtemperatur durchmischt und es ist am Boden wärmer. Besonders gute Erfolge erzielt man so in Altbau-Wohnungen mit hohen Decken, idealerweise mit Konvektionsheizkörpern, die die Luft, im Vergleich zu Strahlungsheizkörpern, erwärmen.