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Elektrorasierer vs. Nassrasierer: Welche Vorteile hat die Trockenrasur, welche die Nassrasur?

Eine klassische Frage, die sich jeder Mann einmal stellt, lautet: Elektrorasierer oder Nassrasierer? Ob man sich für den Elektrorasierer oder Nassrasierer entscheidet, will gut überlegt sein, immerhin verbringen Männer im Lauf ihres Lebens rund 140 Tage mit Rasieren. So viel Zeit kommt aus zwei Gründen zusammen. Erstens wachsen Barthaare jährlich etwa 14 cm, zweitens verteilen sich auf Wangen und Kinn bis zu 50 Haare pro Quadratzentimeter, das entspricht ca. 30.000 Barthaaren. Wer gepflegt aussehen möchte, muss diese entweder mit dem Nass- oder Elektrorasierer in Form bringen.

Elektrorasierer und Nassrasierer lösen Hautirritationen aus

Die Entscheidung für eine bestimmte Rasurmethode ist jedoch mehr als nur eine persönliche Geschmacksfrage. Im ewigen Kampf gegen die Stoppeln haben sich Nass- und Elektrorasierer zwar bestens bewährt, allerdings bescheren sowohl die Trocken- als auch Nassrasur der Haut einschneidende Erlebnisse, auf die sie häufig feinfühlig reagiert. Rasierpickel, Rasurbrand und eingewachsene Barthaare gelten als typische Rasurbelastungen, ebenso Reizungen, leichte Verletzungen sowie trockene und unreine Haut.

Die Wahl des Rasierers richtet sich nach dem Hauttyp

Mit anderen Worten: Der Bartbereich ist die männliche Problemzone schlechthin. Um eine Rasur effektiv zu gestalten, müssen die Barthaare so dicht wie möglich an der Hautoberfläche gekappt werden. Dabei schneiden die Klingen von Elektrorasierer und Nassrasierer alles im Weg Stehende ab – neben Barthaaren auch feine Hautschichten, denn jedes Barthaar ist von sensiblen Talg- oder Haarbalgdrüsen eingerahmt. Für die Haut bedeutet eine Rasur also Stress. Um diesen zu minimieren, solltet ihr die Rasurmethode eurem Hauttyp anpassen.

Der Elektrorasierer ist optimal für trockene Haut geeignet

Bei eher trockener, dünner und empfindlicher Haut empfiehlt sich der Elektrorasierer. Eine Trockenrasur mit dem Elektrorasierer ist zwar weniger gründlich als die Nassrasur, aber sanfter zur Haut. Dabei könnt ihr zwischen zwei Elektrorasierer-Varianten wählen: Sowohl Scherfolien-Apparate mit flexiblen Schwingköpfen als auch Elektrorasierer mit rotierend-federnden Scherköpfen sorgen rasch für eine komfortable Rasur. Damit diese auch möglichst glatt ausfällt, sollten die Barthaare trocken und steif sein: Elektrorasierer mögen Haare, die weit aus dem Gesicht herausragen. Deshalb erledigt ihr eure Trockenrasur vor dem Duschen, da Elektrorasierer aufgeweichtes Haar nur schlecht greifen.

Mit dem Elektrorasierer rasiert ihr euch schnell und bequem

Bei der Nassrasur ist es genau anders herum. Sie ist mehr für Männer mit unreiner Haut geeignet und dauert deutlich länger, als die Rasur mit dem Elektrorasierer. Dafür ist die Nassrasur gründlicher, da der Nassrasierer dichter auf der Gesichtshaut aufliegt, die Barthaare ganz dicht an der Wurzel kappt und so für ein „Peeling light“ sorgt. Um das Rasurerlebnis trotzdem sanft und hautfreundlich zu gestalten, verwendet ihr Nassrasierer mit mindestens drei, besser vier oder fünf Edelstahlklingen.