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Handys mit gebogenem Bildschirm – ein revolutionärer Smartphone-Trend

Die Gerüchteküche brodelte schon länger, dann ging es schnell: Handys mit gebogenem Bildschirm werden Realität. Anfang Oktober kündigte der südkoreanische Elektronikriese LG offiziell an, in die Massenproduktion von Handys mit gebogenem Bildschirm einzusteigen und ein erstes Gerät im November auf den Markt zu bringen. Wenige Tage später zog der Rivale Samsung nach und präsentierte in einem firmeneigenen Blog das Modell Galaxy Round – das weltweit erste serienreife Smartphone mit gekrümmtem Display, das ab sofort in Südkorea erhältlich ist.

LG und Samsung setzen auf Handys mit gebogenem Bildschirm

Experten sind sich einig: Handys mit gebogenem Bildschirm sind nicht nur „das neue Ding“, sondern haben das ernsthafte Potential, den Markt zu revolutionieren. Kein Wunder, dass sich LG und Samsung gleichzeitig in puncto Handys mit gebogenem Bildschirm als technischer Vorreiter zu positionieren versuchen. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage: Was macht Handys mit gebogenem Bildschirm eigentlich so besonders? Nun, es ist die Displaywölbung, die beim Betrachter einen greifbaren Bildeindruck erweckt. Laut Marketing soll bei Handys mit gebogenem Bildschirm die konkave Schirmwölbung für dreidimensionale Effekte sorgen und so die optischen Darstellungsmöglichkeiten auf ein ganz neues Level hieven.

Handys mit gebogenem Bildschirm punkten durch plastische 3D-Optik

Für die Krümmung verantwortlich sind „organic light emitting diodes“, kurz OLED. Organische Leuchtdioden gelten als günstig herzustellendes Dünnschicht-Bauelement, das sich aufgrund seiner Materialeigenschaften sowohl zur großflächigen Raumbeleuchtung als auch zur Herstellung biegsamer Displays eignet. Insofern überrascht es nicht, dass die OLED aktuell zum Durchmarsch in der Bildschirmtechnik ansetzen. LG und Samsung bieten bereits TV-Apparate mit geschwungener Oberfläche. Nun kommen die ersten Handys mit gebogenem Bildschirm. Und entsprechende Monitore und Tablets werden sicher rasch folgen.

Dank OLED machen Handys mit gebogenem Bildschirm die Biege

Abzuwarten bleibt, wie plastisch der von Handys mit gebogenem Bildschirm vermittelte Eindruck live wirkt. Die OLED-Displaydiagonale des Galaxy Round misst 5,7 Zoll (14,48 cm) bei 1920 x 1080 Pixel. Fernseher mit gekrümmtem Bildschirm messen in der Diagonale allerdings das Zehnfache, nämlich 140 cm. Hinzu kommt, dass sich beim Fernsehen der Betrachtungswinkel kaum ändert und die Farben über die komplette Bildfläche sehr intensiv strahlen. So ist insgesamt ein plastisches Seherlebnis gewährleistet. Kann dieser Effekt auch bei Handys mit gebogenem Bildschirm erzielt werden? Wir werden es hoffentlich bald selbst herausfinden dürfen.

Handys mit gebogenem Bildschirm läuten neue Geräteklassen ein

Selbst wenn der Effekt noch nicht hundertprozentig stimmig sein sollte, muss man kein Prophet sein, um in diesen ersten Handys mit gebogenem Bildschirm die Basis für völlig neu konzipierte Modelle zu erkennen. Handys mit gebogenem Bildschirm sind nur der erste Schritt zu biegbaren, das heißt aufrollbaren und nichtzerbrechlichen Smartphones, die man bedenkenlos und willkürlich in jede Tasche stecken kann. Bis die Handys mit gebogenem Bildschirm massenkompatibel sind und ihre Kinderkrankheiten abgelegt haben, wird es sicher nicht mehr lange dauern. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es für die Entwicklungen rund um OLED & Co. eine große Nachfrage gibt. Um in den Genuss von Handys mit gebogenem Bildschirm zu kommen, braucht es also nur noch ein klein wenig Geduld. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude …