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Technik News

Deutsche lernen smartes Leben

Auch wenn die Begriffe Internet der Dinge bzw. Industrie 4.0 nur einem kleinen Teil der Bevölkerung geläufig sind, haben viele dennoch von Anwendungsbeispielen aus dem privaten Alltag gehört, die auf dem Internet der Dinge basieren. Das ergab der von der Deutschen Telekom in Auftrag gegebene Sicherheitsreport 2015.

86 Prozent haben danach bereits von der intelligenten Steuerung der Haustechnik über Smartphones oder Tablet-PCs gehört. 42 Prozent haben von der Möglichkeit gehört, dass sich die Heizungs-Temperatur anpasst, je nachdem, ob jemand im Haus ist oder nicht. Die Verfolgung von Paket-Sendungen im Internet ist 81 Prozent bekannt. Auch autonom fahrende Autos, 3-D-Drucker sowie die automatische Messung und Übertragung von Vitaldaten an einen Arzt sind mit 72 Prozent, 67 Prozent bzw. 62 Prozent einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung geläufig. Andere Anwendungen sind hingegen weitaus weniger bekannt: So haben beispielsweise erst 44 Prozent von dem in Zukunftsszenarien gerne zitierten Kühlschrank, der bei Bedarf automatisch neue Lebensmittel nachbestellt, gehört. Von einer optimalen Verkehrslenkung aufgrund vernetzter Verkehrsteilnehmer und entsprechender Steuerung der Verkehrsflüsse haben 36 Prozent gehört, von der automatischen Nachbestellung leerer Druckerpatronen 25 Prozent, von Mülltonnen, die der Müllabfuhr automatisch den Füllstand übermitteln, 10 Prozent. Intensive Internetnutzer, also Personen, die täglich das Internet nutzen, haben von allen Anwendungen jeweils etwas häufiger Notiz genommen. So haben etwa 92 Prozent bereits von der Steuerung der Haustechnik über Handys oder Tablet-PCs gehört, genauso viele von der Paketverfolgung im Internet und 78 Prozent von selbstfahrenden Autos. (Quelle: www.telekom.com)

Kühlschrank on demand

Während einen Miele Waschmaschinen kunftig via Smartphone informieren, wenn das Waschpulver zur Neige geht und nachbestellt werden muss, lassen sich Siemens Haushaltsgeräte, die vernetzt sind, bald mit einer einzigen App steuern.
Mit dem ersten vernetzten Kühlschrank von Siemens Hausgeräte beispielsweise zieht nun die Vorratshaltung "on demand" und damit ein neuer Haushaltsmanager in die Küche ein. Der iQ500 ist mit zwei Hochleistungskameras ausgestattet, die den gesamten Innenraum des Kühlschranks erfassen: Sind ausreichend Getränke fur den Besuch meiner Freunde vorrätig, oder muss ich fur Nachschub sorgen? Sind noch genügend Eier da, um heute Abend die Quiche zu backen, die ich mir gerade auf meinem Lieblings-Rezeptportal ausgesucht habe? Oder hat sie ein anderes Mitglied eines Haushalts verbraucht, während ich weg war? Bei jedem Schließen des Kühlschranks wird in Bild der Innenraums geschossen, das über die Home Connect App angezeigt und per Smartphone oder Tablet jederzeit von unterwegs abgerufen werden kann. Dadurch hat man seine Vorräte stets im Blick – nur einkaufen muss man den Nachschub dann noch selbst. Auf der diesjährigen IFA in Berlin konnte man sich bei Miele, Siemens und Co. ein Bild machen.

4D-Thrill fur Couchpotatoes

Es rotiert, vibriert, senkt oder hebt sich – je nach Film, Sound oder Game weiß die Sofa-Innovation der Firma Immersit, welche Moves gerade gemacht werden müssen, um das Heimkinovergnügen regelrecht „körperlich" wahrnehmbar zu machen. Die Couch selbst ist eigentlich gar nicht fur die Bewegungen verantwortlich, sondern ein Gerät, das sich darunter befindet. Mit ihm lässt sich das Möbelstuck bis zu zehn Zentimeter anheben. Insgesamt ist eine Hebeleistung von bis zu 500 Kilogramm möglich, somit können sich sogar mehrere Personen gleichzeitig auf dem Sofa befinden. Das Hightech-Sofa empfängt die Signale eines Abspielgerätes über WLAN und kann sich auch an Soundtracks in uncodierten Videos anpassen und so ebenso passende Bewegungen vollziehen.