Vom Camping-Resort über Glamping bis Pincamp
Campingplätze mit dem Zusatz Resort versprechen mehr: Schwimmbad, Restaurants, Wellnessbereich, Indoor-Spielplätze, ein großes Angebot an sportlichen Aktivitäten oder eine Unterbringung mit mehr Komfort: sei es mit Mietbädern, komfortablen Bungalows oder gleich einem angeschlossenen Hotel.
Glamping: Camping ohne Zelt und Wohnwagen
Die Idee Camping mit Glamour zu verbinden ist so alt wie dieses Jahrhundert. Und entsprechend vielfältig ist das Angebot. Wer nach Glamping-Plätzen sucht, kann sowohl auf ein Baumhaus stoßen wie auf eine luxuriös ausgestattete Jurte in der freien Natur, auf einen eleganten Bungalow oder eine Holzhütte im Trapper-Style. Gemeinsam haben alle Glamping-Angebote, dass sie ihre Bewohner mit allem Nötigen ausstatten und gerne auch mit Essen versorgen.
Pincamp hilft: Wo finde ich den besten Stellplatz oder Campingplatz
Der ADAC-Campingführer listet auf 1000 Seiten mehr als 5000 vom ADAC bewertete Camping- und Stellplätze in Europa auf und gilt als das Nachschlagewerk für Camper. Für Mitglieder des Automobilplatz ist er kostenlos, alle anderen müssen knapp 10 Euro bezahlen. Den Campingführer gibt es immer noch, heute ergänzen ihn allerdings das Online-Camping-Portal Pincamp und die App ADAC Camping / Stellplatz 2023. Auf Pincamp oder in der App lässt sich komfortabel nach freien Unterkünften oder Stellplätzen suchen, nach Ländern, Wertungen oder auch nach Besonderheiten, beispielsweise nach dem Stichwort „Glamping“ oder nach „Camping mit Hund“.
Campingplatz oder Stellplatz – was zu einem Stellplatz gehört
Die meisten Stellplätze sind für Wohnmobile vorgesehen. Daher bieten sie einen Stromanschluss, oft auch Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Viele Stellplätze sind als Zwischenstopps auf der Reise gedacht, den Service eines Campingplatzes sucht man dann vergebens. Es gibt aber auch Stellplätze für Wohnwagen oder Zelte, das solltest Du vorab klären. Während Campingplätze eher in der Natur liegen – etwa an einem See, in den Bergen, am Meer oder im Wald, lassen sich Stellplätze auch in Städten oder bei bekannten Sehenswürdigkeiten finden.
Statt wildem Campen: Microcamping oder Wwoofing
Wildes Campen ist in Deutschland verboten, das gilt auch für die meisten Europäischen Länder mit Ausnahme Skandinaviens. Wer auf der Durchfahrt keinen Stellplatz findet, darf mit seinem Wohnmobil auf einem Parkplatz übernachten, das aber nur als Notlösung. Eine bessere Alternative ist das sogenannte Microcamping, Hier stellen Privatleute gegen eine kleine Gebühr einen Stellplatz auf ihrem Grund für Camper oder Wohnmobile zur Verfügung. Vorteil von Microcamping ist, dass sich so echte Geheimtipps und traumhafte Plätze entdecken lassen. Nachteil ist, dass die Plätze sehr unterschiedlich ausgestattet sind. Mit Stromanschluss oder Wasser solltest Du also nicht unbedingt rechnen. Pincamp lässt sich nach dem Stichwort Microcamping durchsuchen, es gibt aber auch spezialisierte Portale wie Landvergnügen.
Eine ähnliche Idee steckt auch hinter Wwoofing oder wwoofen. Eigentlich wollten die Initiatoren wieder mehr Leute aufs Land bringen. Abenteuerlustigen Campern bietet das Wwoofen eine Gelegenheit, für ein paar Tage auf einem Bauernhof oder Weingut zu logieren und sich den Stellplatz durch Mitarbeit zu verdienen.