Chemnitz (ERMAFA-Passage)

Schneller im Netz mit Mesh, Fiber und Co. – MEDIMAX zeigt dir die neuesten Technologien


Genauso wie ein Speicher nie zu groß sein kann, kann das Netz eigentlich nie zu schnell sein. Mit WiFi 6E, Mesh oder Fiber versprechen die Hersteller deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Schnelligkeit. Wir von MEDIMAX zeigen dir diese Woche, was es mit den einzelnen Technologien auf sich hat und was sie im Alltag bringen.

Zu den Produkthighlights

WiFi 6E – die Innovation für mehr Geschwindigkeit im Netz


Seit 2009 drängelt sich alles, was im Netz unterwegs ist, auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz – auch WiFi 6. Und wie auf einer vollen Autobahn wird es dort immer langsamer. Daher können Geräte, die WiFi 6 unterstützen, oft nicht ihre Kapazitäten ausnützen. Sie müssen Rücksicht auf langsamere Geräte nehmen und werden einfach vom hohen Datenverkehr ausgebremst.

Abhilfe soll nun der Standard WiFi 6E schaffen. Er verdoppelt beinahe die vorhandenen Kapazitäten, indem er zusätzlich das 6-GHz-Frequenzband nutzt. Nicht zu Unrecht steht das „E“ im Namen des Standards für „Erweitert“. Stehen bisher für 2,4-GHz und 5-GHz-Netz zusammen rund 540 MHz Bandbreite zur Verfügung, kommen für die neuen Frequenzen zwischen 5,9 und 6,4 GHz nochmals rund 480 MHz Bandbreite dazu. Es könnten noch weitaus mehr sein, aber diese Frequenzen hat die Bundesnetzagentur bis dato freigegeben. Außerdem gibt es einzelne Frequenzbänder, die bis zu 160 MHz breit und damit ideal für Anwendungen wie HD-Video oder Virtual Reality sind. Allerdings profitieren davon nicht alle, die jetzt schon im Datennetz unterwegs sind, sondern nur die mit der entsprechenden Hardware. Und dieser Nachteil ist für alle, die WiFi 6E nutzen, der größte Vorteil. Sie müssen sich die neuen Frequenzen nicht mit allen teilen, sondern nur mit denen, die ebenfalls mit WiFi 6E unterwegs sind – bis auf weiteres eine überschaubare Menge im Vergleich zu 2,4 und 5 GHz. Denn neben Smartphones, Tablets und Rechnern senden ja auch Maschinen und Geräte wie die Mikrowelle auf den bisher verfügbaren Frequenzen.

WLAN GenerationenWiFi 6 unterstützt beispielsweise der Router von AVM, die Fritzbox 7530 AX. Neben dem Wifi 6 Standard, bietet er das sogenannte VDSL-Supervectoring. Dies sorgt für Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s durch höhere Effizienz und weniger Datenverlust bei vielen Nutzern. Alternativ ist auch das FRITZ!Box 6690 Cable Kabelmodem von AVM eine gute Wahl. Es überzeugt durch das umweltschonende Material. Darüber hinaus bietet es eine sehr hohe Reichweite und eignet sich damit auch für geräumigere Häuser und Wohnungen mit vielen potenziellen Nutzern im gleichen Netzwerk. Der FRITZ!Box 7590 AX v2 Router überzeugt durch eine erstklassige Mesh-Anbindung. Dies bietet die Möglichkeit ein Netz aus mehreren Fritz! Geräten in den eigenen 4 Wänden einzurichten, um Höchstgeschwindigkeit und erstklassige Verfügbarkeit zum Surfen, für Videos und für Gaming zu garantieren.

Doch nicht nur Router und Repeater müssen einen aktuellen Chipsatz haben, um auf den neuen 6-GHz-Frequenzen senden zu können. Auch PCs, Tablets oder Smartphones müssen entsprechend ausgerüstet sein. Aktuell sind das beispielsweise die Samsung-Modelle Galaxy S22, das Fold oder Flip der vierten Generation oder auch das Galaxy Tab S8.

 

WLAN Generationen

Echte Netz-Power dank innovativer Mesh-Technologie


Wer sein Netz zuhause verstärken will, baut einen Repeater ein, wenn einer nicht reicht, sogar mehrere. Leider schwächt diese Erweiterung oft das Netz, denn statt einem teilen sich dann zwei oder mehr Geräte den Funkkanal, die Geschwindigkeit halbiert sich. Da jeder Repeater eine eigene Netzkennung (SSID) erhält, fungiert er gleichzeitig als Hotspot. Oft erkennt die Peripherie im Netz nicht automatisch den nächstgelegenen Repeater und wählt sich dort ein, sondern nimmt einen beliebigen. So kann es passieren, dass das Smartphone
im Arbeitszimmer statt des Routers den Repeater im Wohnzimmer anwählt. Solche Nachteile lassen sich mit einem Mesh vermeiden. Hier arbeiten alle Geräte unter einer Netzkennung und nutzen die Leistung des stärksten Knotenpunkts. Konfiguriert wird das Mesh-Netz zentral via Browser oder App, es lässt sich jederzeit erweitern – allerdings nur um Geräte desselben Herstellers. Fällt ein Gerät aus, funktioniert das Mesh-Netz weiter.

Tipp: Da ein Mesh teurer ist als eine Kombination aus Router und Repeater(n), macht es hier besonders Sinn, nach günstigen Starter-Packs Ausschau zu halten.

Unter dem Namen Magic präsentiert devolo seine neueste Adapter-Generation. Sie setzt auf Mesh und die innovative G.hn-Technologie für höchste Übertragungs-Geschwindigkeiten. Auf der Webseite ist dazu zu lesen: „Mehr Stabilität, eine größere Reichweite und eine Geschwindigkeit von bis zu 2400 Mbit/s sorgen für fantastische Multimedia-Erlebnisse und grenzenloses Internetvergnügen ohne Kompromisse.“

Das devolo Magic 1 1200 WiFi mini Starter Kit z.B. versorgt das Haus im Handumdrehen mit schnellem Mesh-WLAN. Es besteht aus einem WiFi mini Adapter und einem LAN Adapter, die du einfach in die Steckdose stecken kannst. Damit lässt sich ein WLAN mit maximal 1200 MBit/s realisieren. Das Magic 2 WiFi next Starter Kit ermöglicht lückenloses Surfen ohne Verbindungsabbrüche – ideal für Smartphone, Tablet oder Laptop. Es sorgt im ganzen Haus für ruckelfreies Surfen, Streamen und Gamen, denn der integrierte Gigabit-LAN-Port verbindet ganz einfach Smart-TV, PC oder Konsole. Für Entertainment ohne Verbindungsabbrüche.


Schneller im Netz mit Fiber-Glasfaser


Wer sie hat, freut sich über traumhafte Down- und Upload-Raten. Aber noch haben immer noch viel zu wenig Haushalte das schnelle Internet per Glasfaser. Die Telekom möchte bis Ende des Jahres zwei Millionen Haushalte angeschlossen haben – bis dann alle deutschen Haushalte einen eigenen Anschluss an das Glasfasernetz haben, wird es laut Telekom noch etwa acht Jahre dauern. Wer zu denjenigen zählt, die noch auf der Warteliste stehen, braucht Geduld. Mehr als das Versprechen, zu informieren, sobald der Ausbau zur eigenen Wohnungstür ansteht, geben die Anbieter nämlich nicht ab, wenn die Verfügbarkeitsprüfung ein negatives Ergebnis bringt.

Wer Glasfaser nutzen kann, benötigt dafür ein Modem, das die optischen Signale des Glasfasernetzes in elektrische umwandelt. Router für Glasfasernetze haben ein solches Modem integriert.

Eines der besten Geräte für professionelle Ansprüche ist die FRITZ!Box 5590 Fiber. Sie kann sowohl in aktiven (AON) wie passiven (GPON) Glasfasernetzen genutzt werden, zum Lieferumfang gehören Module für beide Technologien ebenso wie sämtliche nötigen Kabel, um die Box mit dem Glasfasernetz zu verbinden. Die Box erreicht sowohl unter WiFi 5 wie WiFi 6 einen hohen Datendurchsatz, da sie mehrere Funknetze mit 2,4 wie 5 GHz nutzt. Vier Steckplätze für 1-Gbit-LAN, ein umschaltbarer LAN/WAN-Anschluss, zwei Steckplätze für analoge Telefone oder Anrufbeantworter sowie zwei USB-3.0-Buchsen sorgen dafür, dass jedes Gerät seinen Anschluss ans Netz findet. Die FRITZ!Box 559 Fiber kann auch in ein Mesh eingebunden werden.


Zu den Produkthighlights