Dallgow

Vernetzte Welt - Das perfekte Setup für jeden Anspruch


Je mehr Geräte in der Wohnung oder im eigenen Haus zusammenspielen, desto größer ist der Komfort: Drucken von jedem Smartphone, Tablet oder Computer, Musik und Filme aus verschiedenen Quellen auf beliebigen Geräten abspielen oder Hausgeräte per Smartphone steuern. Damit die Vernetzung reibungslos funktioniert, helfen unsere Tipps.
 

 


Kabel oder Drahtlos: LAN oder WLAN


Verkabelung ist out? Keineswegs. Gerade wer gerne im Homeoffice arbeitet oder sein eigenes Business von zu Hause aus pflegt, schätzt die Vorteile eines LAN (Local Area Network, also eine Vernetzung über Kabel):

  • Sehr schnelle und stabile Verbindung ohne Störungen.
  • Gute Verbindung auch über mehrere Stockwerke im Haus oder im Keller.
  • Hohe Sicherheit vor Hacker- und anderen Angriffen.
  • Keine oder nur geringe elektromagnetische Strahlung.


Nachteil der Vernetzung über ein LAN sind die Kabel, die überall im Haus und zu allen Geräten gelegt werden müssen.

Tipp:  Wenn Du ein LAN zuhause hast, achte beim Neukauf eines Gerätes auf die passende Schnittstelle. Nicht jeder Hersteller unterstützt noch diesen Standard.

Aber auch ein WLAN (Wireless Area Network, also eine Vernetzung ohne Kabel) hat zahlreiche Pluspunkte:

  • Schnelle und unkomplizierte Einrichtung.
  • Beliebig erweiterbar – auch um mobile Geräte.
  • Kombinierbar mit Smart-Home-Geräten wie Lampen, Heiz- und Kühlgeräten und mehr.
  • Kein Kabelsalat im Haus.


Tipp: Sichere Dein WLAN zuhause. Mit der Pandemie hat die Zahl der Angriffe aus dem Internet deutlich zugenommen. Wie das geht, kannst Du hier lesen:


Unsere Empfehlung: WLAN und LAN kombinieren

Wer von den Vorteilen beider Lösungen profitieren möchte, ist mit einer Kombination beider Möglichkeiten der Vernetzung am besten bedient:

  • Homeoffice-Geräte wie Rechner, Datenspeicher und Drucker oder der Fernseher gehen per Kabel ins Internet, denn bei Ihnen kommt es auf eine sichere, schnelle und stabile Verbindung an. Auch viele Gamer zocken lieber über Kabel.
  • Für mobile Geräte wie Smartphone, Tablet, Notebooks sowie für alles, was über das Internet of Things das Heim zu einem Smart Home macht, gibt es ein kabelloses Netz.

 

Internet aus der Steckdose: Powerline


Wenn überall im Haus eine schnelle Vernetzung gefragt ist, gibt es noch eine Alternative zur Verkabelung: das Internet aus der Steckdose. Hier braucht es weder Telefonbuchse noch Internetkabel. Router und Adapter werden einfach in die Steckdose gesteckt und nutzen die Stromleitungen. Wer eine solche Lösung nutzen möchte, sollte beachten, mit welchen Vorteilen die Vernetzung über Powerline punktet:

Powerline ist die ideale Lösung für Dein Zuhause,

  • wenn schnelles Internet gefragt ist, Kabel aber nicht erwünscht sind. Moderne Powerline-Lösungen versprechen Durchsatzraten von 1200 Mbps.
  • wenn Räume vernetzt werden sollen, in denen ein normales WLAN nur schwach funktioniert, etwa weil die Wände oder Decken zu dick sind.
  • normale Repeater nicht genügend Reichweite haben.
  • wenn man mit einem kleinen Netz startet, dies jedoch später gerne unkompliziert erweitern möchte – etwa wenn die Kinder ins Dachgeschoss oder die Eltern in die Souterrain-Wohnung ziehen.


Tipp: Powerline-Lösungen bestehen meist aus einem Set mit einem Basisgerät und ein oder zwei weiteren Adaptern. Achte darauf, dass die Geräte den Standard WiFi 6 unterstützen. Er verspricht hohe Leistung bei moderatem Stromverbrauch. Wenn die Geräte sogenannte Durchgangssteckdosen besitzen, belegen sie keine Steckdose in der Wohnung.
 

 

Mobiles WLAN: LTE Router


Besonders unkompliziert ist eine Vernetzung über LTE. Dazu braucht es einen Router mit SIM-Karte und einen entsprechenden Mobilfunkvertrag. Solche Lösungen sind ideal

  • wenn Du ein Sicherheitsnetz benötigst, weil bei Dir immer mal wieder das Internet stockt.
  • wenn Du unterwegs ein eigenes Netz aufbauen möchtest, etwa auf dem Urlaub im Campingplatz oder zum Arbeiten im Ausland.

Wer es unkomplizierter mag, holt sich Router samt SIM-Karte und Vertrag von seinem Provider, man kann aber auch erst einen Router kaufen und sich dann einen passenden Vertrag dazu suchen.

Tipp: Überlege gut, ob Du immer eine Steckdose in Reichweite für Deine mobile Vernetzung haben wirst. Sonst wäre ein Router mit Akku besser als ein stationäres Gerät.

 

Sonderfall: Streaming Sticks für TV
 

Wir streamen Lieblingsfilme, Lieblingsserien, immer und jederzeit. Aktuelle Smart-TVs bieten dafür eigene Apps, die meisten großen Anbieter finden sich schon vorinstalliert auf neuen Fernsehern. Wem die Apps zu umständlich sind, der nutzt lieber einen TV-Stick für seinen Fernseher wie den Fire TV Stick oder Google Chromecast.

Hier ist man zwar ebenfalls an den Hersteller gebunden, denn Amazon, Apple, Google & Co. verlangen zumindest ein Benutzerkonto beim Anbieter, um den jeweiligen TV-Stick benutzen zu können, aber dann beginnt das fast grenzenlose Surfen.
Die Sticks werden in den HDMI-Steckplatz des Fernsehers gesteckt, und über eine Bluetooth-Fernbedienung konfiguriert und gesteuert.

Tipp: Wer einen 4K-Fernseher besitzt, sollte sich auch einen 4K-Stick gönnen, für eine vernünftige Audio-Qualität sollte der Stick Dolby Vision unterstützen.

 

Vernetzung und Smart Home


Nicht jeder mag sein Zuhause von Siri oder Alexa steuern lassen. Wer einmal eine Smart-Home-Lösung installiert hat, mag aber nicht mehr darauf verzichten. Es ist schon sehr bequem, wenn Fernseher und Licht auf Zuruf reagieren, man am Smartphone prüfen kann, wer klingelt und auch gleich die Tür öffnen kann, oder per Mitteilung erfährt, dass die Waschmaschine fertig ist, ohne dafür in Keller oder Küche gehen zu müssen.

Da das Smartphone das Gerät ist, von dem man sein smartes Zuhause bedient, sollte man auch die Smart-Home-Lösung wählen, die am besten kompatibel ist und die einem vertraut ist. iPhone-Besitzer bleiben also gerne bei Siri und HomePod plus Apple TV, Besitzer eines Smartphone mit Android haben die Wahl zwischen Alexa und einem Echo-Gerät plus Fire TV oder dem Google-Assistenten samt Nest und Chromecast TV.

Während Alexa und Google mit der großen Zahl kompatibler Geräte punkten, überzeugt die Apple-Lösung mit dem beispiellos guten und reibungslosen Zusammenspiel aller Komponenten.

Tipp: Um die Vernetzung eines Smart Home sicher zu machen, empfiehlt der Anbieter von Sicherheitslösungen Kasperky folgende Maßnahmen:

  • Wenn möglich, richte ein eigenes Gastnetz für Deine Smart-Home-Geräte ein
  • Schütze Smartphone und Tablet, also die Geräte, mit denen Du Dein Smartphone steuerst, mit einer Bildschirmsperre
  • Ändere alle Standardeinstellungen wie Nutzernamen, Gerätenamen, Namen des Netzwerkes usw.
  • Vergebe für alle Geräte und Netze sichere Passwörter

 

Vernetzung über die Cloud


Genauso wie leben und arbeiten ohne Internet heute nicht mehr vorstellbar ist, hat sich auch die Cloud als großer, allzeit verfügbarer Datenspeicher im Hintergrund unverzichtbar gemacht. Die Vorteile sind riesig, haben wir doch von jedem Gerät und jedem Ort der Welt aus Zugriff auf unsere und andere Daten. Selbst über das mobile Internet lassen sich Daten inzwischen schnell übertragen – das war nicht immer so. Auch müssen wir uns nicht wie beim Kauf von Datenspeichern vorher überlegen, wie viel Speicherplatz wir benötigen, denn die meisten Anbieter ermöglichen es unkompliziert, zwischen verschiedenen Volumen-Angeboten zu wechseln.

Und weil das alles so schnell und einfach geht, vergessen wir gerne die Nachteile der Vernetzung über die Cloud:

  • wir machen uns von einem Anbieter abhängig, der meist nicht in Deutschland sitzt.
  • Daten in der Cloud sind Angriffen von außen deutlich stärker ausgesetzt als Daten auf einem Speichermedium.
  • Cloud-Speicher benötigen 24/7 viel Energie, sprich Strom, der nur in seltenen Fällen aus nachhaltigen Energiequellen stammt. Daher könnte sich auch hier die Preisstruktur künftig ändern. 


Tipp: Eine gute Lösung, die die Vorteile beider Welten verbindet, kombiniert eine große Festplatte mit einer eigenen Cloud-Lösung. So lässt sich unkompliziert per Internet auf die eigenen Daten zugreifen, diese liegen aber nicht irgendwo bei Amazon oder Google, sondern auf dem eigenen Gerät. Produkte wie die WD My Cloud sind so vorkonfiguriert, dass die eigene Cloud schnell installiert ist.




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