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Besserer Sound durch Künstliche-Intelligenz
Künstliche Intelligenz in Soundsystemen ist der Sound der Zukunft. Was sie bewirken soll und welche vielversprechenden Lösungen es schon auf dem Markt gibt, erklären wir Ihnen nun. Schon im Jahr 2016 hat ein KI-Programm selbständig das Skript zu einem Science-Fiction-Kurzfilm mit dem Titel „Sunspring“ geschrieben. Auch wenn das weder der Blockbuster des Jahrhunderts, noch ein Meisterwerk geworden ist, zeigt es doch, wie weit künstliche Intelligenz da schon war und wie viele verschiedene Möglichkeiten sich mithilfe dieser Technologie auftun. Auch hier geht es um „Deep Learning“. In Bezug auf Klang heißt das, dass KI-Technik wahrzunehmen versucht, wie Menschen im Gehirn Geräusche verarbeiten und erkennen. Weht beispielsweise der Wind durch hohes Gras, spielt KI nicht einfach analog dazu das Geräusch ab, wie Luft durch die Halme saust, sondern errechnet Schlussfolgerungen, was der Mensch zu hören erwartet. Genau diese Töne werden abgespielt. Ob es sich dabei um Gras handelt ist irrelevant. Dies liegt daran, dass sich das Programm darauf konzentriert, wie sich Schallwellen an verschiedenen Materialien brechen, anstatt sich auf die Objekte selbst zu fokussieren.
Stark vereinfacht macht „Deep Learning“ nichts anderes als Geräuschemacher. Um beispielsweise einen Regenschauer zu imitieren, braten diese Speck, oder brechen Gemüse, um einen Knochenbruch zu vertonen. Schlussfolgernd geht es nur um die Übereinstimmung mit dem, was das menschliche Gehirn zu hören erwartet.
Clevere Lautsprecher für das ganze Haus
Überall Musik hören und dazu noch smarte Assistenzfunktionen und Haussteuerung gewinnen. Das ist das Versprechen der Smart Speaker. Damit das auch funktioniert. Sollten Sie unsere Tipps beherzigen.
Vernetze Lautsprechersysteme und Heimassistenten mit Anschluss an Onlinemusikdienste haben die klassischen Stereoanlagen und das Küchenradio inzwischen verdrängt. Aus gutem Grund: Smarte Lautsprecher sind wesentlich flexibler, erlauben eine Vielzahl von Medienquellen und haben praktische Zusatzfunktionen. Sie können Timer für den Ofen stellen oder nach der Wettervorhersage fragen und die smarten Gerät das Licht ein- und ausschalten lassen. Nicht zuletzt: Auch kleinere Lautsprechersysteme klingen mittlerweile hervorragend, sodass sie große HiFi-Boxen überflüssig machen können. Smarte Lautsprecher sparen Platz, klingen gut und bieten vernetzte Funktionen, die den Alltag für sie komfortabler machen. Klingt alles toll, wenn ein paar Voraussetzungen stimmen. Es gibt viele verschiedene Anbieter und viele unterschiedliche Systeme mit ihren jeweils eigenen Stärken und Schwächen.
Wir fassen für Sie zusammen, worauf Sie beim Kauf achten sollten, wie Sie Ihr Heim ideal beschallen und dabei noch nützliche Funktionen ergänzen, die Ihr Küchenradio und Ihre HiFi-Anlage garantiert nicht bieten.
Wie Lautsprecher smart werden
Moderne Lautsprecher sind weit mehr als nur die Übersetzer, die aus Strom Schall machen. Es sind kleine Computer. Hier arbeiten zahlreiche Systeme zusammen. Darunter mehrere Lösungen für Konnektivität - meistens per WLAN, Bluetooth und Netzwerkkabel. Häufig noch fortschrittliche Mikrofonsysteme, die Sprachbefehle aufnehmen können und Stimmen über eine weite Distanz verstehen können. Zu den smarten Lautsprechern gehört viel clevere Elektronik, die unter anderem die Software ausführt und die Steuerung übernimmt. Softwareschnittstellen zu unterschiedlichen Musikdiensten und Konnektivitätstechniken sorgen für den richtigen Anschluss.
Dies bedeutet, dass sich die Geräte im Laufe der Zeit durch Updates um zusätzliche Funktionen und Dienste erweitern lassen. Dies alles ist deutlich mehr Technik und viel komplizierter als die alte HiFi-Anlage, die ein analoges Eingangssignal verstärkt. Einen kleinen HiFi-Verstärker, der aus dem Signal Töne macht, hat ein solches Lautsprechersystem selbstverständlich auch.
Kaufentscheidung: Welches Ökosystem?
Bevor Sie sich für ein System oder einen Hersteller entscheiden, sollten Sie sich vergewissern, mit welchen Diensten und Quellen Sie Ihre Audiolösungen nutzen möchten. Denn längst nicht alles Lautsprechersysteme sind über Hersteller hinweg zueinander kompatibel. Wenn Sie also bereits einen Musikdienst per Abo nutzen, dann ist der Zugang zu diesem Anbieter über die Lautsprecher selbstverständlich wichtig. Soll das Smartphone die Anlage steuern können und auch Medien direkt an die Lautsprecher übertragen können? Bluetooth wäre hier eine Möglichkeit, fortschrittlicheres WiFi-Streaming wie Airplay oder Android Audio wären weitere Optionen. Bei manchen Systemen klappt das Musikstreaming auch über die App des Herstellers.
Sie sollten sich diese Anforderungen am besten aufschreiben und überlegen, welche aktuellen Geräte auch in Zukunft Teil des Audiosystems bleiben sollten und ein passendes Gerät wählen. Das Design spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.
Audio oder Smart Home im Fokus?
Was ist Ihnen am Wichtigsten? Die Musik- und Audiokompetenz oder wollen Sie Ihre Lautsprecher als integralen Teil eines vernetzten Zuhause nutzen? Soll die Musikanlage auch bspw. das Licht über Sprachbefehle steuern und viele Internetquellen nutzen können? Oder möchten Sie zwar moderne, kompakte Geräte mit Internetzugang, jedoch gleichzeitig auch klassische Quellen wie einen CD-Player oder gar einen Plattenspieler anschließen können? Letzteres wird unter Umständen schwierig, denn nur wenige Lautsprechersysteme haben noch einen analogen Eingang, und wenn, dann meist nur einen Einzigen.
Der richtige Ort für die Aufstellung
Für die richtige Akustik ist der Standort der Schallquelle besonders wichtig. Zwar bemühen sich manche clevere Lautsprecher wie Apples Homepod darum, den Klang automatisch an die Umgebung anzupassen, Sie sollten sich allerdings dennoch überlegen, welche Orte in der Wohnung sich am besten dazu eignen. Das betrifft insbesondere die Akustik der Musikwiedergabe, der Sie höchste Priorität einräumen sollten. Moderne smarte Lautsprecher sind darauf ausgelegt, dass ein Lautsprecher in jedem Zimmer steht. Das bedeutet, dass dieser besonders zentral aufgestellt werden sollte.
Wichtig ist aber auch die Position, um Sprachbefehle gut empfangen zu können. Hierfür sollte der Lautsprecher dort stehen, wo man sich üblicherweise aufhält. Denn auch empfindliche Mikrofone mit Korrekturalgorithmen können lediglich dann ideal Sprachbefehle aufzeichnen, wenn sie nah genug am Sprecher sind. Dazu sollte das Gerät möglichst direkte, Sicht zum Nutzer haben und nicht hinter dem Fernseher oder weit hinten im Regal versteckt stehen. ln solchen Fällen gelangt nur indirekter Schall an die Mikrofone und das erschwert die Sprachverständlichkeit deutlich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Netzwerkversorgung. Wenn Dachgeschoss, Keller oder weit ausgedehnte Wohnungen mit einem vernetzten Audiosystem ausgestattet wer den, reicht ein zentraler WLAN-Zugangspunkt oft nicht aus.
Die existierende Stereoanlage clever machen
Nicht jeder kann oder will seine gesamte Wohnung mit neuen Systemlautsprechern ausstatten und seine Musiklösung komplett neu zusammenstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um bestehende Lautsprecher oder Stereoanlagen auf „Smart“ umzurüsten. So kann auch eine ältere HiFi-Anlage oder ein älterer Aktivlautsprecher Internetstreams empfangen und später einmal Teil eines vielleicht größeren Multiroom-Systems werden. Dafür bieten verschiedene Hersteller eine Lösung. Entweder in Form von kleinen schlauen Kästen, die als Audioquelle fungieren und an eine bestehende Anlage angeschlossen werden. Alternativ existieren auch einige smarte Verstärker, die aus bestehenden passiven Lautsprechern eine Smarte Anlage machen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn man bereits viel Geld in hochwertige Lautsprecher investiert hat und nicht alles neu kaufen möchte.